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Seltene und geächtete Form schamanistischer Magie. Bezieht ihre Macht aus der Verzerrung der Prinzipien und Moralvorstellungen anderer magischer Traditionen. Dabei werden diese oft in ihr Gegenteil verkehrt: Aus dem lebensspendenden Druidentotem "Sonne" wird die alles verzehrende "Fäulnis" oder aus dem die Menschheit beschützenden Totem "Hund" ein tollwütiges und menschenfeindliches Zerrbild.

Toxische Magie entsteht als Reaktion auf die Zerstörung der irdischen Biosphäre durch den Menschen. Schamanen, die diesen Frevel an der Mutter Erde nicht verkraften können und den Toxischen Pfad einschlagen, werden entweder zu erbitterten Rächen, die auf Vergeltung für die Schändung des Planeten aus sind, oder zu Vergiftern, die auf den fahrenden Zug aufspringen und danach trachten den Schaden immer weiter zu vergrößern. Toxische Schamanen beschwören Naturgeister aus vergifteten Domänen, die genauso verzerrt sind, wie sie selbst: Sogenannte Giftgeister.

Selbstredend, dass diese Form der Magie und alle, die sie betreiben in weiten Teilen der Sechsten Welt geächtet sind und vom Gesetz verfolgt werden. Sie gilt als Magische Bedrohung.