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Öffentliches Verkehrsmittel im Seattle-Metroplex.

Der Bau der seit Anfang der Fünziger geplanten Bahn wurde 2058 schließlich in Angriff genommen und nach weniger als zwei Jahren Bauzeit Anfang 2060 fertiggestellt. Eine wesentliche Rolle dürfte dabei der Umstand gespielt haben, dass die Gesellschaft von Pascua die Nützlichkeit der U-Bahn für ihre Ziele erkannte und sich massiv für die schnelle Realisierung des Konzepts einsetzte. Federführend bei Planung und Bau war die Baufirma Abrotech.

Die U-Bahn verläuft mit ihrer Gesamtlänge von mehr als 150 Meilen von Everett im nördlichen Seattle in einer östlichen und einer westlichen Strecke nach Süden bis nach Puyallup. Auf halber Strecke im Zentrum von Downtown kreuzen sich westliche und östliche Strecke, um am südlichen Ende (wie auch im nördlichen) ineinander zu münden. Das Streckenlayout entspricht damit einer (aufgrund geographischer Gegebenheiten) etwas krakelig gezeichneten Acht.

Außerhalb von Downtown liegen die Schwellen der Strecke fast ausschließlich oberirdisch. Nur im Bereich von Downtown und am Boeing-Gelände in Everett führt die Strecke auf ca. 15% der Gesamtlänge unter der Erde entlang. Der Schnittpunkt der Strecken liegt nicht zufällig in unmittelbarer Nähe der Zwillingstürme. Dort, wo die Strecke zwischen den beiden Türmen hindurchführt, wurden die ursprünglichen Tunnelwände mit speziellen blutmagisch verzauberten Betonfertigteilen ausgekleidet. Diese dienten einem von der Gesellschaft von Pascua geplanten Anschlag auf die Jungfernfahrt der U-Bahn, bei dem 23 Fahrgäste den Tod fanden und weitere 52 Personen z.T. schwer verletzt wurden. Auf dem Bürgersteig im Schatten der Zwillingstürme erinnert heute eine Gedenktafel an die Opfer dieses Anschlags.

Trotz des blutigen Zwischenfalls bei der feierlichen Eröffnung der Bahn am 31. Januar 2060 erfreut sich das Nahverkehrssystem im Jahr 2062 großer Beliebtheit unter Seattles Pendlern und Touristen.

Nicht identisch mit der Seattler Monorail.